Dresden macht Schule

Gymnasium Dresden-Klotzsche

Außenstelle (Zur Wetterwarte 34, 01109 Dresden):
Das Gebäude, ursprünglich ein Lazarett, ist grundsätzlich vom Zuschnitt der Räume her wenig geeignet als Schulgebäude. Die Zimmer sind alle lang und schmal, so dass der Abstand von der hintersten Reihe zur Tafel zu groß ist für einen effektiven Unterricht. Eine andere Anordnung der Tische, wie z.B. U-Form oder ähnliches ist nicht möglich. Das gilt für alle Zimmer, auch die als Fachräume genutzten (Biologie und Physik).
Die Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss sind allesamt alt, verschlissen und ohne vernünftige Wärmedämmung.
Die Toiletten sind alt und geruchsintensiv. Sie werden von den Kindern so wenig wie möglich benutzt.
Die Zimmer im Dachgeschoss sind allesamt mit Dachschrägen, so dass in vielen Bereichen keine Standhöhe herrscht. Im mittleren Bereich des Dachgeschosses sind drei Zimmer in Reihe, das mittlere (gefangenes Zimmer) kann nur durch die beiden anderen erreicht werden. Die Nutzung ist dadurch stark eingeschränkt, ob der Brandschutz erfüllt ist, dürfte fraglich sein, durch die schlechte Fluchtwegsituation.

Als Turnhalle für die Außenstelle wird die Halle im Gebäude des Hallenbades (Zum Windkanal 14, 01109 Dresden) genutzt. Diese befindet sich in einem größeren Abstand von der Außenstelle, es ist ein Fußweg von einigen Minuten, die von den Sportstunden abgehen. Die Halle selbst ist ungeeignet. Es sind Turngeräte
aufgebaut, die Sprunggruben sind mit losen Schaumstoff-Fetzen gefüllt, die Sicherheit ist erheblich beeinträchtigt. Außer den Turngeräten sind nicht genügend andere Einrichtungen für andere Sportarten vorhanden. Der Zugang zur Halle führt durch den Umkleidebereich (Frauen!) der Schwimmhalle. Die Außenanlagen (Weitsprung etc.) befinden sich in einem miserablen Zustand, die Rundbahn (einstmals Aschenbahn) erfüllt ihren Zweck nicht mehr.

Hauptgebäude (Karl-Marx-Straße 44, 01109 Dresden):
Die Leitungen und Installationen sind verschlissen, dadurch besteht eine permanente Gefahr von Stromschlägen.
Die Toiletten sind alt und lassen sich nicht mehr vernünftig pflegen, Geruch lässt sich nicht mehr vermeiden.

Sporthalle beim Hauptgebäude:
Es handelt sich um einen Tonnenhalle, die praktisch nicht gedämmt ist, weder bezüglich Wärme
noch bezüglich Schallemissionen. Es handelt sich um eine Einfeldhalle, die mengenmäßig für die Schülerzahl nicht ausreicht, da die Halle fast ständig von zwei Klassen belegt werden muss.
Die Dachhaut ist nicht mehr dicht, durch eindringendes Regenwasser quillt ständig der
Parkettboden auf. Der Hallenboden ist nicht als Schwingboden ausgeführt, was zu erhöhter Verletzungsgefahr und
weit stärkerer Belastung sämtlicher Gelenke der Schüler führt.
Die seitlichen Wände in der Halle sind in Klinker ausgeführt, ohne jede Dämmschicht, so dass die Verletzungsgefahr unzulässig hoch ist, wenn ein Schüler gegen eine Wand prallt. Die Türen in die Halle sind nicht bündig mit der Wand ausgeführt, so dass auch hier eine weit erhöhte Unfallgefahr besteht, wenn ein Sportler gegen eine Kante prallt. Durch die mangelnde Dämmung und fehlende lärmschluckende Bauteile entsteht bei der Belegung durch 2 Klassen (der Regelfall) ein unerträglicher und gesundheitsschädlicher Lärmpegel.
Heizung und Lüftung der Halle arbeiten nicht ordnungsgemäß, so dass ein unerträgliches Raumklima entsteht.

Die Duschen und Toiletten sind vollständig verschlissen, der Ablauf des Wassers ist gestört, so dass
ein permanenter unzumutbarer Gestank herrscht. Alles ist absolut unhygienisch und wird von
den Schülern kaum mehr genutzt. Viele Schüler weichen aus zu den Toiletten im Schulgebäude.
Der Brandschutz ist nicht erfüllt. Die Außenanlagen (Weitsprung, Wurfringe etc.) erfüllen die Anforderungen nicht und sind kaum noch zu nutzen.

Gesamtwürdigung:
Alle Gebäude bedürfen dringend einer grundlegenden Sanierung und vor allem einer Erweiterung, da perspektivisch das Platzangebot aller Gebäude zu klein ist, da in wenigen Jahren die Jahrgänge abgehen, die weniger Klassen gefüllt haben. Im nächsten Schuljahr gibt es in den Klassenstufen 5 und 6 jeweils 5 Klassen und in den folgenden Jahren wird das aufgrund der hohen Schülerzahlen der Grundschulen ebenso sein. Die vorhandenen Schulräume, die derzeit zahlenmäßig und auch von der Größe her noch ausreichen, werden
die erhöhte Schülerzahl in 3 bis 4 Jahren nicht mehr aufnehmen können.

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