Am Schulgebäude auf der Kurparkstraße 12 erfolgte bis jetzt nur eine Teilsanierung.
Was wurde bereits getan:
- Sanierung Fassade
- Fußboden (Belag, Estrich) und Malerarbeiten in fünf Klassenräumen erfolgt
- Sanitäranlagen im Jahr 2007 saniert
- Aufbau eines Spielgerätes
Auflistung notwendiger Sanierungsarbeiten:
- Trockenlegung des Schulgebäudes (im Kellergeschoss befinden sich die Schulspeisung,
- Unterrichtsräume, Werkräume) hier sind feuchte Innenwände sichtbar (Salpeter nur
- überstrichen)
- Erneuerung aller Zuleitungen und Schleusen zum Gebäude
- Gestaltung Außenanlagen
Brandschutz
(zurzeit 450 Kinder im Objekt)
- Erneuerung Fußböden und Estrich
- Kompletterneuerung Elektrik
- Malerarbeiten und Erneuerung der Waschbecken und Zuleitungen in allen Klassenräumen
Neubau Turnhalle
Speiseräume befinden sich im Kellergeschoss (hoher Lärmpegel)
Situation Turnhalle
Zurzeit erfolgt eine Nutzung unserer Turnhalle auch im Schuljahr 2008/2009 von mindestens zwei Schulen.
Gerade in den letzten Monaten kam es wiederholt zu Wassereinbrüchen bei starkem Regen. Die Halle sowie die Geräteräume (einschließlich Schränke) sind dann nicht nutzbar, da sie unter Wasser stehen. Bei großen Temperaturschwankungen im Winter bildet sich Schwitzwasser an den Verstrebungen des Hallendaches. Es tropft dann an sehr vielen Stellen vom Hallendach. Besonders häufig tritt dies in der Zeit von 11.00 Uhr 14.00 Uhr
auf. Der Unterricht kann unter diesen Bedingungen nicht mehr stattfinden.
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Mängel der Sicherheit
- ungenügender Auslauf bzw. Prallschutz an den Spielfeldrändern insbesondere Stahlpfeiler an der Westseite, scharfe Mauerwerkskanten an Türleibungen und Wandabschlüssen
- Aluminiumpaneele der Außenwandkonstruktion nicht schlagfest ausgebildet Verletzungsgefahr scharfe Risse in Wandoberfläche (Geräteraum)
Bauhygienische Mängel
- Metalloberflächen der Außenwände dampfdiffusionsdicht Raumluftfeuchte kondensiert an Wandinnenoberflächen, bildet mit Ablagerung von Staub sowie Riech- und Ekelstoffen flächendeckenden Nährboden für Keime
- vermutlich Staub- und Keimablagerung in Kanälen der Lüftungsanlage
- Fugen zwischen Metall und Mauerwerk nicht luftdicht ausgeführt Zugerscheinung, insbesondere im Winter unbehaglich
- unzureichende U-Werte der Metallpaneele, wahrscheinlich Unterschreitung des Mindestwärmeschutzes
- insbesondere im Dachbereich große Mengen Kondensat zu erwarten unbehagliche Wandoberflächentemperaturen in Duschräumen
- unzureichender sommerlicher Wärmeschutz
- geringe Dämmung der Dachflächen sowie fehlende äußere Verschattung der Fensterflächen nach Süden
Raumakustische Probleme
- Wand-, Decken- und Bodenbekleidung aus schallharten Materialien
- zu lange Nachhallzeiten (nach Klatschen mit den Händen ca. 3 Sekunden) hohe Akkumulation von Schallenergie hohe Schalldruckpegel, vor allem in den für Sprachverständlichkeit entscheidenden mittleren und hohen Frequenzbereichen
- Tonnendach als ungünstige Raumgeometrie konkav gewölbte Deckenfläche führt zu Schallkonzentrationen
- im Zentrum der Sportfläche ungünstiges Verhältnis zwischen Luftvolumen und Raumoberfläche
Mängel des Schallschutzes
- Lüftungsanlage nicht schallbedämpft bzw. -entkoppelt
- hohe Schallemission im Betrieb
- Das Raumtragwerk des Daches besteht aus langen Stahlrohren, die als Diagonalstäbe die Stahlrohrpfetten zu einer tonnenförmig gewölbten Konstruktion verbinden. Vermutlich wurden die Rohrquerschnitte zugunsten besonders sparsamen Materialeinsatzes auf den sehr leichten Dachaufbau hin minimiert. Dies kann zur Folge haben, dass mit zusätzlichen Lasten, die durch Schallabsorptionflächen oder einerDämmstoffstärke gemäß Mindestwärmeschutz die Tragfähigkeit der Konstruktion nicht mehr gegeben ist. Bei einer Sanierung des Daches wird mit den neu anzusetzenden Schneelasten eine Verstärkung des Dachtragwerkes unumgänglich werden.
- Ein Neubau des Daches, beispielsweise in Holz, wird aller Vorhersicht nach der Sanierung der bestehenden Dachkonstruktion vorzuziehen sein.
baukonstruktiv lösen:
- Tragfähigkeit mit erhöhten Schneelasten
- verbesserte Widerstandsfähigkeit gegen Sturmschäden
- Wärmedurchgang nach Energieeinsparverordnung
- verbesserter Sommerlicher Wärmeschutz
- akustisch optimierte Raumgeometrie
- Möglichkeit zur Montage von Schallabsorptionsflächen ausreichender Dimension
- Verbesserte Belichtung
- Möglichkeit zur Integration regenerativer Energiequellen
- Turnhallen haben erhebliche energetische Betriebskosten. Ist auch aus anderen Gründen die Sanierung eines solchen Objektes angezeigt, so wird es sinnvoll, eine energetische Ertüchtigung der Bausubstanz zu prüfen. Hierbei sei auf die aktuelle Finanzierungsinitiative ,,Energetische Gebäudesanierung
- in Kommunen, Sanierung von Schulen, Turnhallen ..." des Bundesbauministeriums und der Kreditanstalt für Wiederaufbau verwiesen.